SI-MOTOTHERAPIE®

 

Die Umwelt wird über unsere Sinnesorgane aufgenommen. Diese Reize werden im Gehirn verarbeitet und miteinander verknüpft. Je besser diese Sinneseindrücke im Gehirn miteinander verarbeitet werden können, desto angemessener kann der Mensch auf seine Umwelt (motorisch und emotional) reagieren.


Das Zusammenspiel der einzelnen Wahrnehmungsbereiche, die Verarbeitung im Gehirn und die Reaktion darauf, nennt man Sensorische Integration (SI).


Eine gut entwickelte sensorische Integration ist die Grundlage für das Erlernen von Lesen, Schreiben, Rechnen sowie für ein angemessenes Sozialverhalten.


Eine schlechte sensorische Integration hingegen erkennt man, wenn Kleinkinder motorische Meilensteine auslassen, z.B. nicht krabbeln, die Bauch- oder Rückenlage vermeiden oder Probleme beim Spracherwerb oder beim Essen haben.


Später fallen diese Kinder im Kindergarten oder in der Schule durch Auffälligkeiten im Verhalten, Sprach- und Konzentrationsschwierigkeiten, Lese-Rechtschreibschwäche oder Hyperaktivität auf.